Das Projekt ist für Kinder und ihre Familien konzipiert, um den Umgang mit Kunst und Kultur anders zu betrachten und durch das Mittendrin-Sein das Gefühl zu bekommen, ein kollektiver Organismus kommuniziere in sich und rund um sich: Die Freiheitskonzerte sind maximal 45 Minuten lange Live-Improvisationskonzerte mit Stimme, Violine, Tanz und Malerei auf hohem künstlerischem Niveau, tagsüber und in babyfreundlichen Räumen, sodass alle Generationen und damit auch die Jüngsten unserer Gesellschaft teilhaben und sich in freier Rezeption beteiligen können. Als Mutter und Pädagogin ist mir dieses Öffnen für alle Generationen besonders wichtig, ein bewusstes Ansprechen und die Ausrichtung auf die Bedürfnisse für Menschen ab null Jahren. Als Kulturwissenschaftlerin geht es mir um ein Öffnen von sozialen Grenzen, Normen und Konventionen, um allen Menschen Zugang zu Kreativität und Kultur zu ermöglichen.
Die Freiheitskonzerte sind offen für freie Bewegung. Dem Bewegungsbedürfnis der Kleinsten und aller anderen soll Raum gegeben werden. Das Publikum wird Teil der Performance. Dabei sind durch das Liegen auf Decken für Eltern auch Erholung und „Auftanken“ bei gleichzeitiger Teilhabe am Kulturleben möglich. Ziele sind die Bereicherung und Verbreiterung der musikalischen Erfahrungswelt der Kleinsten, der direkte Kontakt zwischen Babys, Eltern, Musiker:innen; die Förderung von Interesse an Musik; das Öffnen von sozialen Grenzen, Vorstel-lungen und Normen; das Fördern von Toleranz und Akzeptanz, von Neugier für Unbekanntes und der eigenen Kreativität sowie des persönlichen freien Aus-drucks. Kunst soll auf diese Weise vom „Stockerl geholt“, greifbar, erlebbar, zugänglich gemacht werden.
Freiheitskonzerte für alle Menschen ab 0
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Mara Kolibri
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